Verpackungsmaschinen von Rovema

Auf die Verpackung kommt es an – Produktfotos entstehen manchmal unter schwierigen Bedingungen

Rovema aus Fernwald ist ein Hersteller für Verpackungsmaschinen in der Lebensmittelindustrie. Für die Produktwerbung und für die Ausstattung von Messeständen hatten wir hier die Aufgabe, die Maschinen für ein Fachpublikum möglichst realistisch zu zeigen.

Da Rovema sich die Möglichkeit offenhalten wollte, die Bilder später für unterschiedliche Zwecke zu verwenden, haben wir die Fotos in den unterschiedlichsten Formaten für die weitere Verwendung bereitgestellt, von eps bis zur Photoshop-Datei für die weitere Bildbearbeitung.

Verpackungsmaschinen sind komplexe Maschinen: Schüttgut wie Cornflakes oder Tiefkühlgemüse wird gewogen, portioniert verpackt und verschweißt – oben wird der „Rohstoff“ hineingegeben und am Ende kommt der lieferfertige Beutel oder zugeklebte Karton heraus.

Im B2B-Bereich kommt es nicht darauf an, die Kaufbereitschaft mit einer virtuellen Hochglanzwelt zu verstärken. Die Endkunden interessieren sich für die harten Fakten: Was kann die Maschine, wie sieht sie aus. Der Hersteller wiederum möchte sein Produkt zwar zeigen, schutzwürdige Teile aus Wettbewerbsgründen aber vor der neugierigen Konkurrenz verbergen. Die Herausforderung wird jedem Fotografen sofort klar, der eine laufende, aber noch nicht fertig montierte Maschine im Betriebsablauf fotografieren muss: Überall hängen Kabel heraus, die auf dem Bild nicht zu sehen sein sollen, an allen möglichen Stellen stören Gegenstände, die auf dem Produktfoto der Maschine nichts zu suchen haben.

Deshalb haben wir hier einige Teile im Rahmen der Postproduktion geschickt abgedeckt. Aber noch aus einem anderen Grund war die Nachbearbeitung der Bilder nötig und sinnvoll: Verpackungsmaschinen baut Rovema nach den Anforderungen der Kunden – jede Maschine ist ein Einzelstück und wird vor der Auslieferung im Testbetrieb eingestellt und geprüft. Im Testbetrieb ist die Maschine aber nicht so aufgebaut, wie sie schließlich beim Endkunden in eine Gesamtanlage eingebunden ist. Deshalb galt es, provisorische Kabel, Schläuche und Maschinenteile in enger Absprache mit dem Kunden geschickt abzudecken.

Die digitale Bildbearbeitung war hier zwar unverzichtbar – mit ihr allein hätten sich aber keine guten Produktfotos realisieren lassen. Edelstahl ist aus hygienischen Gründen ein ideales Material für die Lebensmittelindustrie – der Fotograf aber muss mit Spiegelungen zurechtkommen und für homogenes Licht beim Ablichten großer Flächen sorgen, damit das Objekt eben nicht einspiegelt. Mit Nachbearbeitung allein ließe sich da kein optimales Ergebnis erreichen. Hinter vergleichsweise nüchtern erscheinenden Produktfotos steckt eine Menge Vorbereitung und ein kontinuierlicher Austausch mit dem Kunden, der klar und bis ins Detail vorgegeben hat, was zu sehen sein soll und was nicht zu sehen sein darf.

Verpackungsmaschinen sind Einzelanfertigungen, die unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden müssen – aus diesem Grund haben wir auch die Endprodukte fotografiert, wie z.B. Tiefkühlgemüse in seiner Verpackung. Rovema wollte damit zeigen: Wir bauen die Verpackungsmaschine und berücksichtigen dabei sämtliche Aspekte – vom Material der Folie über den Zuschnitt der Verpackung bis hin zur Oberflächenbeschaffenheit des Verpackungsmaterials. Dabei galt es stets den Zweck der Fotos zu berücksichtigen: Es ging um die Verpackungsmaschinen, die Fotos der verpackten Güter sollten die Vielfalt dokumentieren und die Leistungsfähigkeit von Rovema als Hersteller von Verpackungsmaschinen.

Bereiche Industriefotografie Produktfotos Studiofotografie
Das Projekt ein Tage in Lautertal; ein Tag für Studiofotos der Endprodukte national
Rahmenbedingungen Fotos von Verpackungsmaschinen im Testbetrieb für unterschiedliche Werbezwecke im B2B-Bereich
Die Branche Maschinenbau für die Lebensmittelindustrie